Heilpraktikerin Gabriele Steinmetz   
 
  Publikationen / Auswahl  
       
   
> Einführung in die Biochemie nach Dr. Schüßler
 
> Schüßler-Salze bei Rheuma und Arthrose
 
> Schüßler-Salze bei Infekten
 
> Antibiotika: was bei der Anwendung beachtet werden sollte
 
> Natürliche Hilfe für den Darm
 
> Allergien: Entstehung und Behandlung aus ganzheitlicher Sicht
 
> Zu Risiken und Nebenwirkungen...
 
 
     
  Einführung in die Biochemie nach Dr. Schüßler  
       
   

Der Vortrag gibt einen Einblick in die Entstehung und Anwendungsweise der 12 Mineralsalze nach Schüßler, wobei die unterschiedlichen Salze kurz und prägnant mit  praktischen Beispielen charakterisiert werden.
Seit über 120 Jahren werden die homöopathisch potenzierten Heilsalze zur Therapie und Vorbeugung genutzt. Diese Heilmethode basiert auf der Erkenntnis, dass 12 Mineralverbindungen in ausreichender Menge und in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander für die gesunde Zellfunktion unentbehrlich sind. Andernfalls kommt es zu Mangelerscheinungen, die bei akuten und chronischen Krankheiten eine Schlüsselrolle haben. Da es sich um homöopathisch potenzierte Mineralverbindungen handelt, kann der stoffliche Mangel durch sie nicht direkt ausgeglichen werden. Nach heutigen Erkenntnissen sorgen die Schüßler-Salze zum einen für die verbesserte Resorption der entsprechenden Mineralien aus dem Verdauungstrakt, was natürlich die ausreichende Aufnahme mit der Nahrung voraussetzt. Weiterhin haben sie aber eine homöopathische Informationsfunktion, die häufig zu einer raschen Umstimmung führt und somit den Heilungsprozess erheblich beschleunigt, in manchen Fällen sogar erst möglich macht.
Das besondere an diesen Mitteln, die normalerweise in einer D6 bzw. D12 gegeben werden, ist ihre Fähigkeit, völlig gegensätzliche Funktionsstörungen auszugleichen. So wird z.B. Natrium chloratum D6 sowohl bei wässrigen Katharrhen als auch bei trockenen Schleimhäuten eingesetzt. Dieser scheinbare Widerspruch beruht jedoch auf der Wiederherstellung der physiologischen Zellfunktion, und das betrifft in diesem Fall die Regulation des Wasserhaushaltes in den Zellen. Die Indikationen die sich hieraus ergeben reichen z.B. von extrem trockenen Schleimhäuten oder Fließschnupfen über trockene oder feuchte Ekzeme bis zu Synovia-Mangel oder Exsudatbildung bei Arthrose u.v.m.

Besonders in den letzten Jahren finden die Schüßler-Salze verstärktes Interesse und sind wieder in vielen Haushalten vertreten (sie sollten auch in Kliniken und Krankenhäusern einen festen Platz haben). Die kostengünstigen Pastillen und Salben sind nebenwirkungsfrei und können problemlos in Kombination mit anderen Heilverfahren und schulmedizinischen Behandlungen eingesetzt werden.

 
     
    Schüßler-Salze bei Rheuma und Arthrose
 
       
    Nach heutigen Erkenntnissen sorgen die Schüßler-Salze zum einen für die verbesserte Resorption der entsprechenden Mineralien aus dem Verdauungstrakt, was natürlich die ausreichende Aufnahme mit der Nahrung voraussetzt.
Weiterhin haben sie aber eine homöopathische Informationsfunktion, die häufig zu einer raschen Umstimmung führt und somit den Heilungsprozess erheblich beschleunigt, in manchen Fällen sogar erst möglich macht.

Das besondere an diesen Mitteln ist ihre Fähigkeit, völlig gegensätzliche Funktionsstörungen auszugleichen. So wird z.B. Natrium chloratum D6 sowohl bei wässrigen Katharrhen als auch bei trockenen Schleimhäuten eingesetzt. Dieser scheinbare Widerspruch beruht jedoch auf der Wiederherstellung der physiologischen Zellfunktion, und das betrifft in diesem Fall die Regulation des Wasserhaushaltes in den Zellen. Die Einsatzgebiete die sich hieraus ergeben reichen bei Natrium chloratum z.B. von extrem trockenen Schleimhäuten oder Fließschnupfen über trockene oder feuchte Ekzeme bis zu Synovia-Mangel oder Exsudatbildung bei Arthrose.

Besonders in den letzten Jahren finden die Schüßler-Salze verstärktes Interesse und sind wieder in vielen Haushalten vertreten.

Die wichtigsten Funktionsbereiche der 12 Schüßler-Salze sind:

1. Calcium fluoratum: Bindegewebe, Gelenke und Haut
2. Calcium phosphoricum: Knochen, Zähnen, Nerven, Haut und Blut
3. Ferrum phosphoricum: Immunsystem, Blut
4. Kalium chloratum: Schleimhäute
5. Kalium phosphoricum: Nerven und Psyche
6. Kalium sulfuricum: Leberfunktion, Entschlackung
7. Magnesium phosphoricum: Muskeln und Nerven
8. Natrium chloratum: Flüssigkeitshaushalt in den Zellen
9. Natrium phosphoricum: Stoffwechsel, Übersäuerung
10. Natrium sulfuricum: innere Reinigung, Entschlackung
11. Silicea: Haare, Haut und Bindegewebe, Immunsystem
12. Calcium sulfuricum: Gelenke (Rheuma)

Dosierung und Einnahme

Dosierung bei akuten Beschwerden:
anfangs alle 15 Minuten eine Tablette, danach einige Tage 6 mal täglich, dann ggf. 3 mal täglich für mehrere Wochen bzw. Monate

Regeldosierung bei chronischen Beschwerden:

3-6 mal täglich eine Tablette, vor oder zwischen den Mahlzeiten im Mund zergehen lassen.
Dauer der Anwendung mindestens einige Wochen, manchmal mehrere Monate oder auch dauerhaft

 
     
  Schüßler-Salze bei Infekten  
       
   

Alljährlich mit Beginn der kälteren Jahreszeit füllen sich die Wartezimmer mit Patienten, die mit Infekten der oberen Atemwege zu kämpfen haben.
Häufig werden Antibiotika verordnet, um die „krankmachenden“ Bakterien abzutöten.
Aus ganzheitlicher Sicht ist dies jedoch oft mit Nachteilen für die Immunitätsentwicklung der Betroffenen verbunden. Zum einen wegen der möglichen Resistenzbildung der Erreger, zum anderen wegen der Entstehung chronischer Infekte durch persistierende Keime, aber auch aufgrund des ausbleibenden Trainingseffekts für die Abwehrmechanismen des Körpers. Viele Patienten klagen in Folge dessen über ständige Abgeschlagenheit, sind immer wieder krank oder haben zunehmende Allergien.
Die mangelnden Immunkompetenz hat langfristig weitreichende Folgen für die körperliche und seelische Stabilität.
Daher braucht die körpereigene Abwehr gerade bei Infekten eine wirksame Unterstützung, so dass diese möglichst schnell und vollständig überwunden werden und das Immunsystem gleichzeitig „trainierte“ und gestärkt wird.
Hierbei sollten auch die tieferen Ursachen und Zusammenhänge berücksichtigt werden. Hierzu gehören immunschwächende Faktoren auf der psychischen Ebene wie Stress oder Kummer, aber auch körperliche Trigger wie eine gestörte Darmflora, Toxinbelastungen oder chronische Entzündungsherde.
Diese und weitere Krankheitsfaktoren können durch einen energiemedizinischen Gesundheitscheck (nes-programm.de) erkannt und somit ursächlich behandelt werden.

Wie wirken die Schüßler-Salze?
Das besondere an diesen Mitteln, die normalerweise in einer homöopathischen D6 oder  D12  gegeben werden, ist ihre Fähigkeit, völlig gegensätzliche Funktionsstörungen auszugleichen. So wird z.B. Natrium chloratum D6 sowohl bei wässrigen Katharrhen als auch bei trockenen Schleimhäuten eingesetzt. Dieser scheinbare Widerspruch beruht jedoch auf der Wiederherstellung der physiologischen Zellfunktion, und das betrifft in diesem Fall die Regulation des Wasserhaushaltes in den Zellen. Die Indikationen die sich hieraus ergeben reichen daher von trockenen Schleimhäuten contra Fließschnupfen (Natrium phosphoricum, Nr.8) über Hitze und Rötung contra Mangeldurchblutung und Kältegefühl (Ferrum phosphoricum, Nr.3) bis zu mangelnder oder erhöhter Fibrinbildung (Kalium phosphoricum, Nr.4)

Zur gezielten Unterstützung des Körpers in den verschiedenen Erkältungsstadien können wir die jeweils „passenden“ Schüßler-Salze verordnen.

Beispielsweise wird
im ersten Stadium Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12 verordnet

Das „Erste-Hilfe-Mittel“ der Biochemie für alle akuten körperlichen Beschwerden, die mit Entzündung und Rötung einhergehen. Daher sofort bei Auftreten der ersten Anzeichen wie Kältegefühl und Frösteln, allgemeine Abgeschlagenheit, Gliederschmerzen und beginnenden Entzündungen im Kopf- und Halsbereich. Die Einnahme sollte anfangs sehr häufig in 10- bis 15-minütigen Abständen erfolgen, jeweils 2-3 Tabletten im Mund zergehen lassen oder 10 Tabletten in etwas heißem Wasser auflösen und schluckweise trinken, auch dies in kurzen Abständen wiederholen. So mancher Schüßler-Fan ist hierdurch von der Wirksamkeit der „Lebenssalze“ überzeugt worden!

Bei sehr trockenen Schleimhäuten oder wässrigem Fließschnupfen wird zusätzlich in kurzen Abständen die Nr. 8 Natrium phosphoricum D6 verabreicht.

 
     
  Antibiotika: was bei der Anwendung beachtet werden sollte  
       
   

Penicillin und Co. gelten seit Ende des 2. Weltkriegs zu Recht als wirksamste Medikamente gegen bakterielle Infektionen. Aufgrund der ungezielten Anwendung kommt es jedoch zunehmend zum Auftreten resistenter Bakterienstämme und unerwünschter Auswirkungen auf die Gesundheit der (zu oft) damit behandelten Patienten.  
Daher ist grundsätzlich mehr Zurückhaltung bei der Verordnung von Antibiotika geboten, was in vielen Fällen durch Stärkung der körpeigenen Abwehr (z.B. mit Schüßler-Salzen) sowie durch Einnahme bestimmter pflanzlicher Präparate  auch nöglich ist.
Manchmal ist jedoch die Einnahme eines Antibiotikums unvermeidbar, weil z.B. bei lebensbedrohlichen bakteriellen Infektionen oder wenn mit einer folgenschweren  Erregerausbreitung gerechnet werden muss. Diese Fälle sind allerdings längst nicht so häufig, wie man aufgrund der massenhaften Verschreibungspraxis annehmen müsste.
Sollte ein Antibiotikaeinsatz unvermeidlich sein, sind bestimmte Voruntersuchungen unbedingt anzuraten, um die Gefahr der Resistenzbildung zu verringern und die Erreger gezielter zu dezimieren.
In jedem Fall sollte ein Antibiogramm hergestellt werden, welches darüber Auskunft gibt, welche Antibiotika im vorliegenden Fall sinnvoller Weise eingesetzt werden könnten. Dazu wird Untersuchungsmaterial vom Kranken im Labor auf Nährböden ausgestrichen und „bebrütet“, wobei sich die hierin befindlichen Bakterien bestens vermehren und anschließend genau bestimmt werden können.
Im nächsten Untersuchungsschritt, der leider oft „vergessen“ wird, erfolgt dann die
Resistenzbestimmung  der Krankheitserreger. Hierdurch wird mit großer Sicherheit festgestellt, ob eines oder mehrere der getesteten Antibiotika in diesem Fall auch wirksam sein wird. Der Befund enthält eine Auflistung der getesteten Antibiotika mit dem Ergebnis dahinter. Entweder ein s für sensibel, d.h. wirksam oder r für resistent also unwirksam in Bezug auf die untersuchten Bakterienstämme.
Da  die Anzüchtung und Untersuchung der Bakterien einige Tage dauert, wird meistens sofort nach der Probenentnahme ein
wahrscheinlich wirksames Antibiotikum verordnet. Nach Vorliegen der Untersuchungsergebnisse wird ggf. auf ein wirksameres Präparat gewechselt.
Wegen der möglichen Resistenzbildung der Bakterien ist es immer am sinnvollsten, ein selektiv wirksames Schmalspektrumantibiotikum einzusetzen, anstatt im „Rundumschlag“ besonders die harmlosen Bakterien abzutöten, die für unsere Darmflora und unsere Immunabwehr unentbehrlich sind.
Daher ist es sinnvoll im Anschluß an die Antibiotikaeinnahme eine Darmsanierung durchzuführen. Die
Folgen einer gestörten Darmbakterienflora sind u.a.: Verdauungsstörungen, Darmentzündungen, Malabsorption d.h. schlechtere Aufnahme von Vitaminen, Mineralien u.a., weiterhin Pilzbesiedelung des Verdauungstraktes, chronische Abwehrschwäche (bis hin zu Krebs), Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien aller Art, chronische Entzündungen der Haut und der Schleimhäute, rheumatische Erkrankungen und vieles mehr, wobei die Entwicklung der Gesundheitsstörungen oftmals nicht mehr mit den verursachenden Antibiotikagaben  in Zusammenhang gebracht werden, und häufig sogar noch weitere Antibiotika verordnet werden....!
Dennoch: um die Resistenzbildung und somit lebensbedrohliche Superinfektionen zu vermeiden, muss das verordnete Antibiotkum
ausreichend lange eingenommen werden! Anschließend kann und sollte durch naturheilkundliche Symbioselenkung der Darm und das Immunsystem wieder saniert  werden. Denn nur wenn wir genügend „Freund – Bakterien" im Darm haben, können wir dauerhaft gesund bleiben!
Weiterführende Literatur: „Bakterien – Freunde oder Feinde?" von Volker Rusch  erschienen im Urania – Verlag, „Gesundheit aus dem Darm" von Dr. Petra Thorbrietz u.v.m.

Die Verfasserin Dr. med. vet. Gabriele Steinmetz hat 1980 zum Thema: „Ampicillin– Blutspiegelbestimungen bei neugeborenen Fohlen" promoviert

 
     
  Natürliche Hilfe für den Darm  
       
   

Symbioselenkung und Schüßler-Salze bei akuten und chronischen Darmerkrankungen

Parallel zu den immer zahlreicher werdenden Allergien der Schleimhäute des Respirationstraktes entwickeln sich in den letzten 20 Jahren zunehmend gravierende Darmerkrankungen und -Funktionsstörungen. Die Ursachen sind häufig unser ungesunder, stressiger Lebensstil und eine denaturierte, mineralstoff- und vitaminarme Ernährung. Hinzu kommen Schleimhaut reizende Genussgifte wie z.B. Zucker, Nikotin, Kaffee und Alkoholika sowie die Einnahme verschiedener Medikamente, die direkt und indirekt zu Reizungen der Schleimhäute, nicht nur  im Verdauungstrakt, beitragen. Diese und andere, natürlich auch psychische Faktoren wie Stress und Existenzängste, äußern sich zunehmend (auch) in Darmstörungen mit zum Teil erheblichem Leidensdruck für die Betroffenen.

Dabei ist der Darm ein Spiegel unseres körperlichen und seelischen Wohlbefindens und zugleich ein lebendiges Ökosystem, denn er birgt  über 10 Billionen Bakterien in 1000 verschiedenen Arten in seinen verschiedenen Abschnitten. Die physiologischen Darmmikroben erfüllen verschiedenste Aufgaben: zum Beispiel Zerkleinerung und Verwertung der wichtigen Ballaststoffe, Synthese lebenswichtiger Vitamine, Immunmodulation, Entgiftung und vieles mehr.
Wird das lebendige Darmmilieu z. B. durch häufige Antibiotika Gaben, Konservierungsmittel und ähnliches gestört, kommt es zu Fehlbesiedlungen mit aggressiven, krankmachenden Bakterien und Pilzen. Die damit zusammenhängenden Beschwerden wie Blähungen und vor allem Durchfall werden häufig ohne bakteriologische Stuhluntersuchung und dem bisher viel zu selten durchgeführten Resistenztest wiederum mit (anderen) Antibiotika „behandelt“ (hierzu siehe auch „Schüßler-Salze bei Infekten“)
Im weiteren Verlauf kommt es entweder zu unangenehmen Reizdarm-erscheinungen, Blähungen und Nahrungsmittelunverträglichkeiten, oder,
bei entsprechender (erblicher) Disposition, es treten zunehmend infolge von Autoimmun-Reaktionen heftige Entzündungen auf, die je nach Symptomen und Lokalisation als Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn diagnostiziert werden.
Weiterhin treten infolge der Schwächung bzw. „Fehlprogrammierung“ der zu 80% im Darm gebildeten Immunzellen weitere Haut- und Schleimhautallergien und
-entzündungen auf, die sich auch auf und in den Gelenkschleimhäuten (Membranae synovialis) als schmerzhafte rheumatische Autoimmun-Reaktionen abspielen.
Das die Krebsdisposition durch die unglückselige Kombination von Immunschwächung und Schleimhautreizungen auf Dauer ebenfalls provoziert werden könnte, ist aus ganzheitlicher Sicht klar erkennbar und macht die rechtzeitige biologische Therapie besonders wichtig.

Ergänzend zu den notwendigen schulmedizinischen Untersuchungs- und Laborbefunden sollte stets eine gründliche Anamnese incl. einer mikrobiologischen Stuhluntersuchung ( 45,-€ incl. Auswertung, Therapie- und Ernährungsplan) durchgeführt werden.
Die Korrektur der Ernährungsgewohnheiten unter anfänglicher Vermeidung der reiz- auslösenden Nahrungsfaktoren sowie die Testung und ganzheitliche Behandlung der Nahrungsmittelunverträglichkeiten sowie Reduzierung eventuellerToxinbelastungen und Regulation des Säure-Basen-Haushalts (NES-Programm) sind neben der seelischen Stabilisierung für einen dauerhaften Therapieerfolg unverzichtbar.

Zusätzlich können die Mineralsalze nach Dr. Schüßler einen erheblichen Beitrag zur Linderung der Beschwerden beitragen, wobei individuelle Kombinationen eingesetzt werden sollten.

 
     
  Allergien: Entstehung und Behandlung aus ganzheitlicher Sicht  
       
   

Die Heilpraktikerin Gabriele Steinmetz beschreibt zunächst das Phänomen der Allergien aus ganzheitlicher Sicht. Hierbei wird deutlich, dass die Ursachen für diese Fehlreaktionen des Immunsystems keineswegs mit den Auslösern wie z. B. Tierhaaren, identisch sind. Vielmehr „sucht“ sich der Körper die Allergene im Zusammenhang mit traumatischen Erlebnissen und psychischem Stress.
Gerade bei Allergien wird der Zusammenhang von Körper und Seele sehr deutlich und sollte nach Meinung der Therapeutin unbedingt berücksichtigt werden. Daher eignen sich die ganzheitlichen Diagnose- und Therapieverfahren bestens, um die verschiedensten Allergien ursächlich und nebenwirkungsfrei zu behandeln. Ziel ist es, so die Autorin, weg von der Chemie und hin zu einem stabilen Immunsystem zu kommen.

Allergene sind überall
Im Gefolge des hohen Lebensstandarts der Industriegesellschaft ist die Zahl der Allergiker in den letzten Jahrzehnten geradezu exponentiell angestiegen.
Wir kennen die zahllosen unterschiedlichen Allergieauslöser aus allen Lebensbereichen: Pollen, Tierhaare, Chemikalien in Kleidung und Wohnumgebung, fast alle Nahrungsmittel, Körperpflegemittel, Parfums und ätherische Öle, Waschmittel usw. usw.
Praktisch kann alles, womit wir irgendwie in Berührung kommen, eine Allergie auslösen, wenn eine entsprechende Disposition vorliegt. Interessanterweise können Allergien schon durch die bloße Vorstellung bzw. Angst vor dem auslösenden Allergen hervorgerufen werden, andererseits werden bei  „Ausschalten“ des Bewusstseins wie in der Narkose oder auch unter Hypnose allergische Reaktionen nur sehr selten beobachtet.
Ist nun alles bloße Einbildung? Ganz sicher nicht, doch es zeigt einmal mehr, wie unser Bewusstsein unsere Immunreaktionen beeinflusst! Daher ist es gänzlich unklug, eine fast panische Angst vor den Allergieauslösern zu schüren. Das Fatale: je mehr wir uns auf das Vermeiden „unserer“ Allergieauslöser konzentrieren, umso wahrscheinlicher wird eine extreme Überreaktion eintreten, wenn wir damit in Berührung kommen oder nur daran denken…
Doch wie kommt es überhaupt zur Entstehung von Allergien? Hierzu zwei Beispiele: eine Patientin  trat als Kind beim Spielen auf einer Wiese in ein Wespennest. Sie wurde sofort von hunderten Wespen angegriffen und unzählige Male gestochen, kam aber gottlob mit dem Leben davon. Es versteht sich fast von selbst, dass diese Patientin bis ins hohe Alter - nicht nur aber besonders -  gegen Wespenstiche allergisch ist. Seitdem könnten selbst einzelne Wespen eine lebensgefährliche Bedrohung für sie darstellen, da schon ein Stich einen anaphylaktischen Schock hervorrufen könnte.
Ein weiteres Beispiel: ein Kleinkind musste für mehrere Tage bei der Familie der Patentante untergebracht werden,  es litt jedoch sehr unter der Trennung von seiner Mutter. In der Wohnung wurde ein Kaninchen in einem Käfig gehalten: das Kind (inzwischen 23) ist seitdem hochgradig allergisch auf Kaninchenhaare…
Die Beispiele sollen verdeutlichen, dass die ersten Allergien oftmals im Zusammenhang mit seelischem oder körperlichem  Stress bzw. Trauma stehen. Ganzheitlich gesehen kommt zur genetischen Disposition ein beliebiger Auslöser, durch welchen der seelische Konflikt auf die körperliche Ebene „verlagert“ wird.
Ist also alles nur seelisch, kann man auf der körperlichen Ebene gar nichts machen? Doch, durchaus, denn das Immunsystem stärken bedeutet gleichzeitig auch seelische Stärkung und umgekehrt!
Wie aber kann das Immunsystem ganzheitlich reguliert werden, sodass die Allergien oft wie von selbst verschwinden? Das entscheidende Organ hiefür ist…. der Darm und zwar grundsätzlich und bei allen Arten von Allergien bzw. Immunstörungen!
Zu diesem Thema verweise ich auf die entsprechenden Artikel im vorangegangenen Heft. Im Zusammenhang damit möchte ich nochmals auf die fatalen Folgen übertriebener Antibiotika- Behandlungen hinweisen, welche m. E. eine zentrale Rolle bei den zunehmenden Darmproblemen und daraus entstehenden Immunstörungen spielen.
Infolge der reduzierten gesunden Darmflora wird häufig eine Darmmykose diagnostiziert und fälschlicherweise für die Allergieentstehung verantwortlich gemacht. Doch die übermäßige Zunahme von an sich harmlosen Pilzen wie z. B. Candida albicans ist lediglich ein Indiz für das Vorliegen von immunologischen Problemen, somit bringt die Beseitigung mit Antimykotika zwar eine gewisse Entlastung und ist daher eine Möglichkeit, um den Prozess kurzfristig zu entschärfen. Vielfach reicht diese Maßnahme allein jedoch nicht aus, um das Immunsystem ganzheitlich zu regulieren. So ist für eine dauerhafte Verbesserung des Darmmilieus eine Ernährungsumstellung und der gezielte Einsatz biologisch erzeugter pflanzlicher Nahrungsergänzungspräparate unerlässlich. Die individuellen Versorgungslücken können mit verschiedenen Testverfahren festgestellt und in Abständen kontrolliert werden. Besonders angenehm für den Patienten sind moderne (unblutige) biophysikalische Testmethoden wie z. B. der NES-Scan. Dieses Verfahren liefert in nur 30 Sekunden eine detailierte Auswertung verschiedenster Vitamin- und Mineralstoffdefizite sowie Toxinbelastungen und gibt wichtige Hinweise auf die individuellen Allergie auslösende Faktoren wie Energieblockaden und/oder sogenannte bakterielle oder virale Terrains. Während die privaten Kassen die Kosten hierfür im Allgemeinen übernehmen, müssen gesetzlich Versicherte ohne private Zusatzversicherung diese bisher aus der eigenen Tasche bezahlen. Dennoch rechnet sich die vergleichsweise moderate Investition in die Gesundheit, da Cortison und Co. keine dauerhafte Heilung bewirken können, sondern einen hohen Stellenwert in der Behandlung akuter und insbesondere  lebensgefährlicher Allergiezustände haben. Bei Langzeitbehandlungen mit Cortisonderivaten muss leider mit diversen Nebenwirkungen und zwangsläufig auch mit einer Schwächung des Immunsystems gerechnet werden. Daher suchen sowohl die Betroffenen als auch verantwortungsbewusste Therapeuten nach nebenwirkungsfreien Behandlungsmethoden zur Immunmodulierung.

Ganzheitliche Allergiebehandlung
Zu den effektivsten ganzheitliche Maßnahmen, um das entgleiste Immunsystem zu regulieren, zählt neben der Darmsanierung die so genannte Allergostopp-Behandlung. Diese erfolgt mithilfe einer homöopathischen Aufbereitung von patienteneigenem Blut mit einem so genannten Serum-Aktivator (Laborkosten ca. 150,- €). Die Blutaufbereitung wird in Kleinstmengen von 0,1-0,2 ml über mehrere Wochen in 3-tägigen Abständen intracutan gequaddelt. Die erste Stufe beginnt bei 10 hoch -16, die letzte Stufe endet bei 10 hoch - 4. Hierbei wird das Immunsystem darauf „trainiert“, auf die im Blut befindlichen Antigene gelassener und somit normal bzw. angemessen zu reagieren.
Weiterhin kommen verschiedene homöopathische Komplexmittel und ggf. Einzelmittel zur Ursachenbehandlung in Betracht. Besonders bei Kindern haben sich homöopathisch potenzierte Thymuspeptide als äußerst wirkungsvoll erwiesen. Auch diese sind rezeptfrei in Apotheken erhältlich. Sie sollten jedoch nur nach entsprechender Anamnese und unter sorgfältiger Verlaufskontrolle verabreicht werden.
Die Akupunktur kann ebenfalls zur Dämpfung der allergischen Disposition beitragen, doch die Erfolge hängen dabei sowohl vom Können des jeweiligen Therapeuten als auch vom Reaktionstypus des betroffenen Patienten ab.
Letztendlich wird selten eine Maßnahme allein zu einer dauerhaften Heilung führen, sodass meistens individuelle Kombinationen  angebracht sind. Wie bei anderen konstitutionell bedingten Erkrankungen können Rezidive nicht ausgeschlossen werden. Auch aber nicht nur deshalb möchten viele Patienten nebenwirkungsfreie Mittel in ihrer Hausapotheke haben, die sie prophylaktisch oder unterstützend anwenden können.

Hierfür sind die Schüßler-Salze hervorragend geeignet, da sie sowohl innerlich als auch in Form von Salben und Lotionen angeboten werden. Da diese homöopathisch „verdünnten“ Mineralien die Zellfunktionen zum Normalen hin regulieren, sind weder Erstverschlimmerungen noch andere nachteilige Effekte zu erwarten. Im Gegenteil: die Wirksamkeit anderer Maßnahmen wird entscheidend unterstützt, so dass bei längerfristiger Anwendung häufig die Dosierung der allopathischen Mittel in Absprache mit dem behandelnden Arzt reduziert werden kann.

 
     
  Zu Risiken und Nebenwirkungen...  
       
   

Es gehört zu jeder gründlichen Patientenbefragung (Anamnese) bei Heilpraktikern, dass die verordneten Medikamente gesichtet und nach Wichtigkeit, Nutzen und Nebenwirkungen eingestuft werden.
Oft geben die Patienten an, sie hätten den oder die Beipackzettel „vorsichtshalber“ nicht gelesen, sonst hätten sie die Mittel vielleicht gar nicht eingenommen...    Manchmal hat auch der verordnende Arzt  eindringlich davor gewarnt, sich von den aufgezählten Nebenwirkungen „unnötig“ verrückt  machen zu lassen.
Abgesehen davon, das die Angaben zu den Nebenwirkungen mit Sicherheit weder erfunden noch übertrieben sind, ist ein solches Vogel-Strauß-Verhalten unter Umständen sehr „ungesund“. Oftmals treten Nebenwirkungen erst nach einer längeren Einnahmezeit auf, doch dann werden die neuen Symptome mit weiteren „chemischen Keulen“ bekämpft da nicht  erkannt wird, dass sie von selbst verschwinden würden, wenn das verursachende Medikament abgesetzt, gewechselt oder zumindest reduziert werden würde.
Daher sei jedem Patienten dringend geraten, alle Beipackzettel sorgfältig zu lesen und aufzubewahren, um im Falle neu  auftretender Beschwerden (oder von vornherein) ein verträglicheres Mittel verordnen zu lassen.
Die Dosis der manchmal leider nicht zu umgehenden allopathischen Medikamente kann übrigens oftmals (in Absprache mit dem Arzt!) reduziert werden, wenn zusätzlich mit Schüßler-Salzen und/oder anderen Naturheilmitteln eine ursächliche Behandlung durchgeführt wird.

Dr. Gabriele Steinmetz

 
       
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